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Vlotburg

Foto: thephotostories.de

Einst ein Binnenschiff, heute eine schwimmende Ritterburg, das ist die „Vlotburg“, das schwimmende Wandermuseum von Lenny Fries. Über drei Etagen erinnert auf der 50 Meter großen Boardfläche alles an das Leben auf der Ritterburg: Mit traditioneller Musik und dem Geruch alten Holzes wird der mittelalterliche Wohnraum in Szene gesetzt, es gibt eine Waffenkammer, einen Folterkeller und einen Raum mit Exponaten zur Hexenverbrennung. Die Ausstellungsstücke sind teilweise echt, teilweise nachgebildet. Der holländische Besitzer – selbst Ritter aus Leidenschaft – hat sich mich dem schwimmenden Museum einen Lebenstraum erfüllt: Damals belächelt fing er vor zwanzig Jahren das Sammeln mittelalterlicher Exponate und den Umbau des Schiffes an. Ein solches Großprojekt braucht eben Zeit und Geld. Doch für ihn hat sich das Warten gelohnt: Seit sechs Jahren geht die „Vlotburg“ nun in verschiedenen Städten Europas vor Anker und lockt Erwachsene und Kinder an Board. Vor allem für letztere bietet das Schiff neben dem Museum noch mehr: Sie dürfen selbst Helme und Gewänder tragen, an Deck auf Schatzsuche gehen und Pferd und Pony beim Aufführen von Kunststücke zusehen.



- Bericht von Marlene Thiele

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